Villa Weisser Hirsch
Chronik
Putin, Fidel Castro, Nordkoreas Kim Il Sung und Strauß schliefen bereits hier im
ehemaligen Gästehaus der Stasi. Bis zur Wende 1989 war es die erste Adresse in
Dresden für Staatsgäste und Parteibonzen.
Im 5000 qm großen Park genossen einst Staatsfeinde und Genossen gleichermaßen
den Blick auf Dresden, bespitzelt, abgehört und beobachtet.
An der Tanzbar im Keller verbrüderten sich die politischen Gegner, beobachtet durch
einen spanischen Spiegel und Mini-Kamera im Kronleuchter. Gleich um die Ecke
befindet sich die Sauna inkl. Tauchbecken, daneben die Toiletten. Eine davon war
für Gäste stets verschlossen, weil in ihr ein Spitzel die Telefonate der Gäste abhörte.

Ursprünglich wurde die Villa 1935 vom Radebeuler "Teehaus" Fabrikanten erbaut.
Nach der Wende übereignete der Freistaat Sachsen die Villa an die Wettiner im Tausch
für Kunstgegenstände. Doch einziehen wollten die Wettiner Königskinder nicht und
so bekam das Haus seinen jetzigen Eigentümer. Nach der notwendigen Renovierung
empfängt die Villa nun wieder ihre Gäste.